Es gibt aktuell kein Geld mehr! - Arne Freiherr von Hinkelbein

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 Geld- seit dem Jahr 1923 gibt es kein Geld mehr!
(Von Arne Freiherr von Hinkelbein vom 21. Mai 2017)
 
Seit dem Jahr 1923 gibt es kein Geld mehr! Wie kommt das? Hat sich schon einmal jemand gefragt, warum man sich bei der Ermittlung des Wohngebäudewertes für die Gebäudeversicherung  auf ein Fixjahr – nämlich 1914 – geeinigt hat, von dem aus über den vom Statistischen Bundesamt ermittelten sogenannten Baupreisindex für jedes einzelne Jahr der entsprechende Wert des Gebäudes berechnet werden kann?
Die Antwort ist einfach und auch plausibel. Im Jahr 1914 begann der erste Weltkrieg und als Zahlungsmittel gab es die so genannte Goldmark- eine Münze aus 900ter Feingold oder Silber. Eine Mark entsprach 0,358423 oder 10002790 Gramm Feingold. 10 Mark (3,58 g Feingold) entsprechen heute 138,50 Euro. Das Geld von damals hat noch heute seinen ursprünglichen Wert. Keine Inflation, keine Abwertung, da das Geld einen intrinsischen Wert besitzt und somit Waren gegen Waren getauscht werden, wie es im Kaufmannstum üblich ist- tausche Gold gegen Ware.
 
Heute gibt es nur noch Geldersatzmittel, so genannte Geldsurrogate. Geldsurrogate sind Zahlungsversprechen, wie Schecks, Inhaberschuldverschreibungen, Schuldscheine, Bank-Noten, Wechsel, indossierbare Wertpapiere. All diese Geldsurrogate werden Wertpapiere genannt, obwohl sie im Grunde wertlos sind. Denn es werden Zahlungsversprechen geleistet, die niemals eingelöst werden müssen, wenn nichts anderes vertraglich vereinbart wurde. Warum müssen diese Zahlungsversprechen niemals eingelöst werden? Die Antwort lautet: „Da alle Staaten und Banken im verschleierten Insolvenzmodell agieren.“ Im Jahr 1933 waren die USA und die Banken Zahlungsunfähig. Um wieder Handlungsfähig zu werden, beschloß man den Notstandsakt, die „House Joint Resolution 192 Bill“ (HJR 192) vom 05. Juni 1933. Seit dieser Zeit „bezahlt“ die Welt mit Zahlungsversprechen, die dann einzulösen sind, wenn Banken und Staaten wieder liquide, also Zahlungsfähig werden und die Insolvenz aufgehoben wird. Eine solche Konstellation ist jedoch ausgeschlossen, so daß dieses aktuelle Szenario ein Verfallsdatum besitzt, mit ungeahnten Folgen, das in einer weltweiten Katastrophe endet. Im Jahr 2014 wurden 56 Milliarden 800 Millionen Zahlungsversprechen gehandelt ohne die „Bargeldbestände“.
 
Genormt sind die Angaben, die ein Wertpapier- Geldsurrogat aufweisen muß, damit es als solches anerkannt wird. Die Grundlage bildet hierbei das Abkommen über die Vereinheitlichung des Wechselrechts vom 7. Juni 1930 zu Genf. Schweizer Franken und EZB-Euro-Papiergeld weisen keinerlei Merkmale des „Genfer Abkommens“ auf, so daß diese keine Wertpapiere indes Geldsurrogate sind. Es sind allenfalls Tauschmittel ohne Wert, da keine Haftung für diese Papiere hinterlegt ist. Das Bezahlen mit Schweizer Franken oder EZB-Euro-Papiergeld ist im Grunde Betrug, da diese einem ungedeckten Wechsel entsprechen und das Bezahlen mit ungedeckten Wechseln eine strafbare Handlung darstellt. Im Grunde kann niemand seine Verbindlichkeiten bezahlen, sondern nur begleichen. Die Bürger sind in diesem System die Kreditoren/Gläubiger der „Staaten“ und Banken, nicht die Schuldner.
 
Nur Geld, welches einen intrinsischen Wert aufweist, ist Geld. Alles andere sind Geldersatzmittel, Geldsurrogate. 
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